Der 825. Hafengeburtstag in Hamburg

Regen, Regen, Regen und nochmals Regen oder anderes ausgedrückt „flüssiger Sonnenschein“. Typisches Hamburger Schietwetter stand am vergangenen Wochenende an der Tagesordnung. Ich für meinen Teil habe mich schon das ganze Jahr auf diese drei Tage gefreut. Viele große und kleine Kleine Schiffe, Schlepperballett, Einlaufparade, Feuerwerk, Auslaufparade…es hätte so schön werden können. Der Wettergott war anderer Meinung und brachte fast durchgehend Regen mit in die Hansestadt.

Nichts desto trotz ist man als Hamburger ja dieses Schietwetter gewöhnt, sollte man zu mindestens annehmen. Die Wetterprognose für Freitag den 9. Mai versprach viel Regen. Es gibt ja fast nichts schöneres als klitschnass an der Elbe zu stehen um die Einlaufparade zu fotografieren. Also packte ich rechtzeitig meine Ausrüstung und fuhr auf die A7 um nach Waltershof zu kommen. Von dort wollte ich die einfahrenden Schiffe ins Visier nehmen. Kaum war ich auf der Autobahn stand ich auch schon im Stau. Im Radio sprach man von 20 Kilometern Stillstand zwischen Schnelsen und Heimfeld. Mein Gott, es ist gerade mal 14 Uhr und ich hatte ja noch zwei Stunden Zeit, alles halb so wild. Nach rund 90 Minuten habe ich dann eine Entfernung von 4 Kilometern zurückgelegt. Nicht schlecht. Der Elbtunnel war immer noch dicht, ganz zu schweigen von dem Stau dahinter. Ich habe dann kurzerhand beschlossen die Einlaufparade bei Starkregen und Gewitter auf dem Lidl-Parkplatz zu verbringen. In der BILD-Zeitung konnte ich mir dann in Ruhe die Extra-Beilage „Hafengeburtstag XXL“ durchlesen. Nach insgesamt zwei Stunden Autofahrt inklusive Umweg durch die Stadt war ich dann wieder zuhause. Der erste Tag vom Hafengeburtstag war somit geschafft.

Am Samstag gab es dann vom Wetter her eine Überraschung! Genau, Regen! Davon sogar eine ganze Menge. Auch wenn ich mich im Nachhinein über das Wetter ärgere, sehe ich das ganze doch irgendwie mit einer gewissen Ironie. An diesem Tag habe ich mir das Schlepperballett angesehen und bin trotz Regen zu einigen guten Bildern gekommen. Irgend etwas musste ja aber noch schiefgehen…und so passierte es dann auch. Die vollbesetzte Barkasse „Käpt. Kudd’l“ setzte sich genau vor mich und versperrte mir die Sicht auf die Schlepper. Irgendwann zog er dann wieder ab und ich hatte freie Sicht. Das große AIDA Feuerwerk am Abend habe ich dann aufgrund des Regens sausen lassen. Von der Hafencity bis zum Fischmarkt war es brechend voll mit Menschen, kein Platz war mehr frei. Daher habe ich mir das Spektakel per Webcam zuhause im Internet angesehen.

Am Sonntag stand dann für mich noch die obligatorische Auslaufparade auf dem Zettel. Auch wenn es aus Kübeln gießen sollte, da muss ich hin! Zum Glück war es diesmal trocken. Ich wette damit hat niemand gerechnet. Kurzzeitig kam sogar die Sonne heraus. Warum nicht gleich so? Jetzt habe ich erstmal genug von schlechten Wetter und zeige Ihnen ein paar Eindrücke vom verregneten Hafengeburtstag 2014.

Ein besonderer Dank geht an die HADAG Seetouristik und Fährdienst AG

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