WIEDERSEHEN MACHT FREUDE

Wie die Zeit vergeht!

Vor ziemlich genau drei Monaten bin ich nach Southampton gefolgen und dort an Bord des 398 Meter langen Containerschiffes „CMA CGM GEORG FORSTER“ gestiegen. Während der Jungfernfahrt hatte ich die einmalige Gelegenheit, diesen Giganten der Weltmeere vier Tage lang zu begleiten. Es war ein unfassbar schönes und einzigartiges Erlebnis. Während der Überfahrt sind mehrere Tausend Bilder entstanden. Bei traumhaften Wetter lief das 17.722 TEU Schiff am 9. Juli in den Hamburger Hafen ein. Dieses Abenteuer habe ich einem fünfteiligen Reisebericht auch hier auf meiner Website veröffentlicht. Dazu bitte hier klicken

Durchschnittlich 90 Tage braucht ein großes Containerschiff wie die „GEORG FORSTER“ für die Strecke Hamburg-Asien-Hamburg. Heute Morgen gab es endlich ein Wiedersehen!

Der kleine Unterschied zum Juli ist, dass wir heute Morgen keinen Sonnenschein hatten. Auf der Elbe lag ein dichtes Nebelfeld, teilweise sogar unter 50 Meter Sichtweite. Man merkt einfach, das der Sommer zu Ende geht und der Herbst bereits in den Startlöchern steht. Aber auch dieses typische Hamburger Schmuddelwetter kann ganz besonders schön sein. Die Sonne scheint in Hamburg eigentlich immer, manchmal nur eben über den Wolken.

Zum ersten Mal hatte ich nun die Gelegenheit, diesen Koloss von der Landseite aus zu sehen und zu fotografieren. Ein wunderschönes Schiff! Es ist das zweite einer baugleichen Serie, bestehend aus insgesamt drei Containerschiffen. 398 Meter lang, 54 Meter breit, Maximaler Tiefgang von 16 Metern und eine Transportkapazität für knapp 18.000 Standartcontainer. Das dritte Schiff dieser Serie, die „CMA CGM BOUGAINVILLE“, wird in einer Woche zum ersten Mal im Hamburger Hafen festmachen. Wenige Tage vorher, soll das Schiff in Belgien getauft werden.

Freuen Sie sich auf besondere Motive und Perspektiven von der „CMA CGM BOUGAINVILLE“ in Hamburg.

30 Minuten vor der Ankunft der „GEORG FORSTER“. Eine Barkasse der HPA fährt durch den dichten Nebel.

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Die Sichtweite ist gleich null.

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Der Schlepper „FAIRPLAY VI“ ist auf dem Weg zu einem Job in den Waltershofer Hafen.

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Langsam kommt die „GEORG FORSTER“ näher. Im Nebel kann man schon die Konturen eines Schleppers erkennen.

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Der Rumpf des Schiffes ist in Sichtweite. Die Brücke ist noch im Nebel verschwunden.

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Das Containerschiff hat die dicke Nebelwand durchbrochen.

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Auch die Brücke ist jetzt sichtbar.

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Langsam aber sicher verschwindet der Nebel. Das Schiff ist nun vollkommen sichtbar.

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Das Wendemanöver auf der Elbe hat begonnen.

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Langsam geht es rückwärts zum Liegeplatz am Burchardkai.

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Unglaubliche Dimensionen zwischen Mensch und Maschine.

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Drei Schlepper assistieren beim „Einparken“

Voraussichtlich Sonntagmorgen gegen 03:00 Uhr wird die „CMA CGM GEORG FORSTER“ den Hamburger wieder verlassen.

 

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