AIDAPRIMA in Hamburg – Rundgang an Bord

Wie besprochen gibt es heute meinen zweiten Teil zum Erstanlauf der AIDAprima in Hamburg. Nach der morgendlichen Einfahrt in den Hafen, hatte ich  um 09:30 Uhr die Möglichkeit an einer ausführlichen Schiffsbesichtigung teilzunehmen. 

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Was das Wetter betrifft, war es ein Wechselbad der Gefühle. Morgens um 06:00 Uhr auf der Barkasse hatten wir gerade mal 3 Grad mit frischem Gegenwind. Ich war eingepackt in meiner dicken Winterjacke mit Schal und Mütze, lediglich ein paar Handschuhe fehlten.

Nachdem die AIDAprima in der HafenCity festgemacht hatte, stiegen auch so langsam die Temperaturen. Trotzdem hatte ich immer noch meine Wintergarnitur an und es kam wie es kommen musste: zusammen mit meinem Fotorucksack (12 Kilo Ausrüstung) und meinem „Himalaya Outfit“ ging es Bord durch diverse Spa-Bereiche, Saunalandschaften, Pool- und Whirlpool-Anlagen, Sonnendecks, Gymnastik und Sportzentren sowie verschiedene Bars, Restaurants und Erholungsgebiete. Also Fotograf muss man für ein gutes Foto manchmal eben auch etwas leiden.

Vor dem eigentlichen Rundgang gab es noch die offizielle Plakettenübergabe an den Kapitän der AIDAprima, Herrn Harms. Vollzogen durch den Wirtschaftsminister Frank Horch sowie einigen weiteren Rednern seitens AIDA sowie der Stadt- und der Hafenbehörde Hamburgs.

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Wirtschaftsminister Frank Horch vor einer Videoleinwand. Das Bild des neuen Kreuzfahrtschiffes wurde erst wenige Stunden vorher aus einem Hubschrauber fotografiert.

39 Mal wird die AIDAprima in diesem Jahr zu Gast in Hamburg sein. Damit ist es der häufigste Kreuzfahrtschiff-Gast in der Hansestadt. Mit Ausnahme des Premierenanlaufs wird die neue AIDA zukünftig immer am Kreuzfahrtterminal Steinwerder anlegen.

Für mich war es das erste Mal, dass ich an Bord eines Kreuzfahrtschiffes von AIDA Cruises sein durfte, daher war ich besonders gespannt, was es an Bord alles zu sehen und zu erleben gibt. Wie eingangs schon erwähnt, wird der Wohlfühlfaktor an Bord äußerst groß geschrieben. Es gibt unzählige Möglichkeiten sich zu entspannen, sich körperlich fit zu halten oder nach Herzenslust durch die Restaurants und Shoppingmeilen zu schlendern. Bereits nach wenigen Metern vergisst man, dass man sich an Bord eines Schiffes befindet.

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Auf jedem Deck gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auf einem Liegestuhl Platz zu nehmen um die Seele baumeln zu lassen

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Diese Pool-Anlage befindet sich im mittleren Teil des Oberdecks. Man kann von Innen nach Außen schwimmen.

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Palmen sorgen für eine karibische Stimmung

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Auch hier gibt es wieder gemütliche Sitzecken und Chillout-Bereiche

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Vom großen bis zum kleinen Pool ist alles vertreten

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Dieser Spa-Außenbereich befindet sich auf dem Vorderdeck

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Die großen Säulen erinnern an die römische Baukunst

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Dies ist mein absoluter Lieblingsplatz! Ein Whirlpool oberhalb der Bugspitze. Wie toll muss es sein, hier im Wasser zu sitzen, während das Schiff auf den Weltmeeren unterwegs ist. Ich hatte leider keine Badehose dabei…

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Ein Blick nach vorne

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Ein Blick in eine Panoramakabine mit Außenbalkon

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Eine von mehreren Bühnen für verschiedene Shows und Veranstaltungen im Schiffsinneren

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Leuchtende und frische Farben, die den Wohlfühlfaktor nur noch verstärken

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Ein Whirlpool in einem weiteren Spa-Bereich. Es gibt nichts was einem nicht geboten wird. Ich hätte mich am liebsten ausgezogen um mich von Kopf bis Fuß verwöhnen zu lassen.

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Kristallblauer Himmel über Hamburg

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Auch für die rauchende Gesellschaft gibt es gemütliche Außenbereiche mit Strandkörben

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Ein Blick vom Achterdeck nach oben. Links sieht man wieder den „Sky-Walk“.

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Auf dem Baakenhöft entsteht das „Light House Zero“. Ein innovativer Wohn-Leuchtturm von HC Hagemann. Ich habe für das Hamburger Bauunternehmen die komplette fotografische Dokumentation des Bauablaufs übernommen. Schön es mal aus dieser Perspektive sehen zu können.

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Auf der Norderelbe liegen ein paar Schiffe ohne Aufträge vor Anker.

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Ein Blick vom Bug nach unten. Aus dieser Perspektive relativ unspektakulär.

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Dann lieber so! Ich mag die neue Bugform. Sie erinnert an die tollen Schiffe von früher, wie zum Beispiel der Titanic.

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Mittlerweile ist es 14 Uhr. Ich habe viel gesehen an Bord und hatte einen absolut tollen Tag. Sollte sich mal die Möglichkeit ergeben, auf einem Kreuzfahrtschiff mitzufahren, dann würde ich dieses sehr gerne tun. Es kommt dann aber auf die Route an, denn mich reizen eher die kalten Regionen als die warmen.

An dieser Stelle noch meine Glückwünsche an AIDA für dieses tolle Kreuzfahrtschiff und ebenso ein großes Dankeschön für einen unvergesslichen Tag im Hamburger Hafen!

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Ich hoffe Ihnen hat mein Bericht gefallen und Sie schauen bald mal wieder vorbei.

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