Die Peking – Ein Wiedersehen nach 2 Jahren

Vor ziemlich genau zwei Jahren, habe ich die PEKING auf ihrer letzten große Reise von New York nach Deutschland begleitet. 11 Tage lang hat das Dockschiff COMBI DOCK III die historische Viermastbark huckepack genommen und sie sicher über den Atlantik nach Brunsbüttel gefahren, von dort ging es zwei Tage später in die Werft nach Wewelsfleth. Seit dem ist viel passiert und ich hatte am gestrigen Freitag die Möglichkeit „meine“ Peking erstmals seit zwei Jahren wiederzusehen.

Zusammen mit einer Gruppe von anderen Interessierten und Fans der Peking ging es zunächst von Hamburg mit dem historischen Stückgutfrachter MS BLEICHEN von den 50er Schuppen bis zur Elbmündung nach Brunsbüttel. Nach dem Schleusen im Kanal machten wir an der Pier fest und fuhren mit dem Bus weiter zur Peters-Werft, wo die PEKING seit dem August 2017 aufwendig saniert wird.

Für mich war es das erste mal im Nord-Ostsee-Kanal. Ein spannendes Erlebnis.

Alles was ich in den vergangenen zwei Jahren von der PEKING gesehen habe, kannte ich ausschließlich aus der Presse und den Medien im Internet. Da ich mich mit der PEKING noch immer sehr verbunden fühle, freute ich mich umso mehr, sie endlich im neuen Glanz wiederzusehen.

Was für ein Anblick! Die ganzen Kratzer, Risse, die verblichene Farbe und die schlechte Struktur vom Rumpf sind Vergangenheit. Die vier Masten stehen bereits wieder und die Takelage ist auch teilweise auch schon wieder angebracht. Was auffällt ist das die Gallionsfigur noch fehlt.

Mal als Vergleich ein Bild aus dem Juli 2019 in Staten Island (USA). Das war das erste Mal, als ich die PEKING gesehen habe.

Und hier das aktuelle Bild vom 30. August 2019 in Wewelsfleth.

Ein Bild aus den Decksaufbauten. Natürlich gibt es auch hier noch einiges zu tun, aber wenn man bedenkt wie es vorher aussah, dann ist es schon schwer vorstellbar, dass dieses Schiff mal eine Ruine war.

Das ist übrigens der gleiche Raum, nur aus einer anderen Perspektive.

Aus heutige Sicht ist es schwer nachvollziehbar, dass es mal so ausgesehen hat.

In die unteren Decks und Laderäume konnten wir leider nicht, da dort aktuell noch gearbeitet wird. Nichts desto trotz sieht die PEKING schon wieder wirklich sehr gut aus und ich kann es kaum erwarten, sie nächstes Jahr endlich in Hamburg sehen zu können. Ein herzliches Dankeschön an die tolle Crew der MS Bleichen, der Stiftung Hamburg Maritim sowie den Freunden der Viermastbark PEKING für diesen tollen Tag.

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